Außendienst

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Adieu Außendienst! Hat der Außendienst ausgedient?

Bestimmt hast Du es gemerkt, wir stecken in einer Pandemie! Und das nun schon seit über einem Jahr. Besonders hart hat es in der Pandemie den klassischen Außendienst getroffen. Die einst so stolzen Recken jedes Unternehmens, die lange Zeit dafür gesorgt haben, das neben Umsatz neue Kunden in das Unternehmen kamen, sind stiller geworden! Vorbei sind die Zeiten mit schönen Stunden beim Kunden, die Realität sieht mittlerweile so aus, dass die Vielzahl der Kunden keine Kundenbesuche mehr wünschen. Und so ist der Außendienst an sein Homeoffice gebunden, fristet ein Schattendasein als Innendienstmitarbeiter!

Wo jetzt schon gegengesteuert wird und was eine Studie sagt!

Selbst die beratungsintensiveren Branchen wie die Pharma- oder Chemie-Industrie spüren die massive Veränderung im Markt und steuern dagegen. Sie passen sich den veränderten Kundenbedürfnissen an und wählen den digitalen Weg der Beratung. Halten wir schon einmal fest, die Beratung an sich ist also nicht weg, sie hat sich nur verändert!

McKinsey hat hierzu eine interessante Studie veröffentlicht, die deutlich zeigt, dass sowohl die Verkäufer als auch die Anbieter den digitalen Sales-Prozess immer stärker wünschen und nutzen. Diese Studie findest Du hier! Meinen Post, auf dem ich mich im Podcast beziehe, findest Du hier!

Hat der Außendienst ausgedient?

Hat der Außendienst jetzt etwa ausgedient und was kann man tun? Meine Gedanken zu diesem Thema erfährst Du in der aktuellen Folge! Und natürlich gebe ich Dir auch konkrete Tipps, was Du alles tun kannst, um das Blatt zu wenden! Diese Folge ist übrigens nicht nur etwas für Außendienstler! Sie ist für jeden interessant, der mit Kundengewinnung und Vertrieb zu tun hat. Hör doch mal rein!

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Pandemie befördert nicht nur die Digitalisierung!

Die Corona-Krise befördert aktuell nicht nur die Digitalisierung, sondern auch das Teamwork zwischen Innen- und Außendienst.  Was bisher nur ein frommer Wunsch von einigen Führungskräften war, wird nun durch die Corona-Krise endlich Realität.

Doch weshalb ist das so?

Viele Außendienstler leiden momentan darunter, dass die persönlichen Termine bei Kunden drastisch reduziert wurden. Clevere Außendienstler sind nun dazu übergegangen, mehr Video-Calls mit den Kunden zu vereinbaren. Nie waren die Zeiten dafür günstiger, da auch bei Zielkunden die Video-Calls zwecks interner Kommunikation genutzt wird.

Welche Rolle spielt der Innendienst in diesem Zusammenhang?

In vielen Organisationen wird er Innendienst immer noch nicht als aktive Verkaufseinheit genutzt. Durch die Corona-Krise erhält die Bestandskundenpflege jedoch eine neue Priorität. Vertriebsorganisationen fangen nun an, die Sales Skills des Innendienstes aktiv aufzubauen, da sie auf die Umsätze aus dem Bestandskundengeschäft angewiesen sind.

In den meisten Organisationen sind es gerade die Innendienst-Teams, die bisher die Kontakte zu den Bestandskunden gepflegt haben. Aufgrund ihrer Tätigkeit sind die Innendienstler häufiger in Kontakt mit den Bestandskunden. Zusätzlich werden in vielen Organisationen die Innendienst-Teams nun auch technisch aufgerüstet, damit sie die Kunden auf allen Kanälen besser betreuen können.

Durch diese neuen Möglichkeiten im Innendienst, entstehen gleichzeitig neue Verkaufschancen für die Außendienstler, da der Innendienst auch für die Außendienstkollegen neue Verkaufschancen bei gemeinsamen Kunden erarbeiten kann.

Was muss für eine reibungslose Zusammenarbeit im Team passieren?

Damit der Innendienst auch für den Außendienst neue Chance erarbeiten kann, ist eine gute Kommunikation zwischen den beiden Einheiten nötig. Eine Definition von gemeinsamen Zielkunden, gemeinsame Aktivitäten und eine klare Aufgabenteilung sind dabei hilfreich.

Durch den verstärkten Einsatz von Content-Marketing, Online-Marketing und den proaktiven Innendienst werden immer mehr Neukunden schon im Innendienst gewonnen. Damit diese geschehen kann, ist ein gut ausgebildeter Innendienst unabdingbar. Ein Innendienst, der bisher nur Angebote und Reklamationen bearbeitet hat, kann nicht plötzlich zu einem schlagfertigen Sales Team transformiert werden. Hierfür braucht es Training und Unterstützung durch die Führungskräfte.

Ein weiterer Trend zeichnet sich ab

Was gleichzeitig in einigen Unternehmen auch festzustellen ist, dass einige Innendienstteam zur echten Alternative zum Außendienst mausern.

Da der Außendienst in großen Teilen um seine Vor-Ort-Termine durch Corona beraubt wurde und Kunden immer mehr Kaufentscheidungen digital treffen, finden auch die Beratungen in digitaler Form statt. Wirkliche Vor-Ort-Besuche sind heute in vielen Branchen gar nicht mehr nötig und gewollt.

Der anhaltende Trend ist somit abzusehen, dass immer mehr Unternehmen langfristig die kostenintensiven Außendienstteams abbauen werden. Meist ist der Innendienst sogar wesentlich effizienter, da die Fahrtzeiten zum Kunden komplett wegfallen und so wesentlich mehr Kunden in kürzerer Zeit bearbeitet werden können. Einige Unternehmen erleben das gerade und werden aus diesen Erkenntnissen Entscheidungen ableiten.

Fazit

Gerade in anspruchsvollen Zeiten ist es wichtig, dass alle Sales Mitarbeiter eng und zielgerichtet zusammenarbeiten. Die Zeit der Einzelkämpfer sollte im Vertrieb nun endgültig vorbei sein. Auch das Zusammenspiel von anlogen Vertrieb und dem Online-Marketing wird zunehmend wichtiger für die Unternehmen. Gerade in dieser Zeit profitieren der Außen- und der Innendienst von den Online-Marketing Kollegen. Und zukünftig wird in vielen Branchen der Außendienst immer weiter reduziert werden, da immer mehr Innendienstmitarbeiter die Verkäufe tätigen und mit dem Kunden in Kontakt stehen.

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Kooperationen und Teamwork

Die heutige Welt lebt von Kooperationen und Teamwork. Die Zeit der Einzelkämpfer ist weitestgehend vorüber. Auch im Vertrieb! Gerade durch ein effektives Zusammenspiel von Innendienst und Außendienst können Unternehmen neue und langfristige Kunden gewinnen und ausbauen.

Mehrwerte durch eine gemeinsame Kommunikation und definierte Zielkunden

In zahlreichen Unternehmen gibt es immer noch keine wirkliche Verbindung zwischen Innendienst und Außendienst. Ein täglicher Abstimmungsmechanismus (max. 15 Minuten) um gemeinsame Zielkunden zu bestimmen und auszubauen fehlt völlig. Gemeinsame Vertriebsaktivitäten sind nicht geplant und der Innendienst bleibt ein Erfüllungsgehilfe. Somit sind gemeinsame Synergieeffekte, die entstehen könnten, wenn die zwei Bereiche als Team kooperieren würden auch nicht vorhanden. Ein gemischtes und koordiniertes Team könnte mehr leisten als die Summe der einzelnen Kompetenzen. Allzu oft führt der Vertriebsinnendienst ein Schattendasein und wird als Erfüllungsgehilfe für den Außendienst gesehen und missbraucht. Sein unternehmerischer Beitrag ist nicht messbar. Der Innendienst macht die Termine, der Außendienst den Abschluss. Das Lob geht an die jeweiligen Außendienstler. All das müsste jedoch so nicht sein. Zumal der Innendienst durch seinen langfristigen Kontakt zum Kunden wichtige und wertvolle Informationen für den Außendienst liefern könnte. Damit dies gelingt, müssen Geschäftsleitung und Führungskräfte die Rahmenbedingungen für eine Zusammenarbeit zwischen Innen- und Außendienst schaffen. 

Das gemeinsame Ziel bestimmen und die regelmäßige Abstimmung fördern

Das gemeinsame Ziel bestimmen und die regelmäßige Abstimmung fördern. Dazu gehört, dass das „gemeinsame Ganze“ und die übergeordneten Ziele kommuniziert werden und das Teambuilding auf beiden Seiten gefördert wird.

„Nur gemeinsam können Zielkunden gewonnen und ausgebaut werden!“

Entscheidend für das Gewinnen von neuen Kunden ist die regelmäßige Kommunikation und der Abgleich der Fortschritte bei den Innen- und Außendienst Teams. Der Innendienst muss sich vom „Auftragsabwickler“ und „Erfüllungsgehilfen“ zum „proaktiven Kundenmanager“ wandeln können und dürfen. Die Hauptaufgabe der Innendienstmitarbeiter besteht dann nicht mehr darin, die Termine der Außendienstler zu koordinieren. Vielmehr leistet der Innendienst einen strategischen Beitrag zum aktiven Verkauf, zur Neukundengewinnung sowie zu Cross- und Up-Selling Potenzialen.

Er trägt aktiv zum Umsatz bei, indem er bei Bestandskunden Zusatzverkäufe realisiert, Empfehlungen einholt und über Planungen und Bedürfnisse der Kunden informiert ist. Durch systemische Fragestellungen und den regelmäßigen Austausch mit den Kunden ist er über deren Zielsetzungen und Planungen informiert. Diese Informationen helfen wiederum den Außendienst, um vor Ort besser und erfolgreicher zu agieren. Die gemeinsam erworbenen Informationen führen zu besseren Abschlussergebnissen.

Mit dem Tandem zum Erfolg beim Kunden

Um eine unkoordinierte Kommunikation zum Kunden zu vermeiden, steht am Anfang die Rollen und Aufgabenverteilung der neuen Teams. Es hat sich bewährt, wichtigen Bestands oder Zielkunden ein Tandem Team zu Seite zu stellen. Da der Innendienst meist besser zu erreichen ist, lohnt es sich, dass der Innendienst als erster Ansprechpartner für den Kunden fungiert. Der Innendienstler wird zum Koordinator und „Anwalt des Kunden“ in der eigenen Organisation! Für den Innendienst Mitarbeiter bedeutet das über die Sachbearbeiter Ebene hinauszuwachsen und aktiv am Verkaufsprozess mitzuwirken. Für den Außendienstler bedeutet die neue Rollenverteilung Vertrauen in den Innendienstler zu setzen und sich regelmäßig mit ihm auszutauschen, um unkoordinierte Kommunikation zum zugeteilten Kunden zu vermeiden. Zwischen dem Tandem Team muss klar sein, wer was beim Kunden macht.

Kurz zusammengefasst könnte man die Aufgabenteilung so beschreiben, dass sich der Innendienst um die Kundenpflege und das Sammeln von Informationen kümmert. Der Außendienst verwertet mit seinem Wingman die Informationen und kümmert sich um die Präsenz vor Ort. Dazu ist er zuständig für die Akquise von neuen Ansprechpartnern in der Kundenorganisation.

Flexibilität und agile Strukturen als Grundvoraussetzungen für den Erfolg

Die Tandemlösungen erfordern von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Flexibilität und zudem agile Strukturen im Unternehmen oder der Vertriebsabteilung. Das schafft langfristig auch die Möglichkeit sich den Kundenanforderungen perfekt anzupassen. Führungskräfte und Vertriebsleiter agieren hierbei als Koordinatoren und Sales Coaches, um die jeweiligen Mitarbeiter aus Innendienst und Außendienst zu „Winning Teams“ zu entwickeln.

In vielen Vertriebsorganisationen bedeutet das unter anderem auch, über bestehende Vergütungsmodelle nachzudenken. Oft verhindern veraltete Vergütungsmodelle eine Zusammenarbeit von Innendienst und Außendienst oder schaffen keinerlei Anreize.

Häufig ist eine Teamquota bei diesem Vertriebsmodell hilfreicher als Einzelquotas.

Wenn neue Geschäftsmodelle oder Dienstleistungen vermarktet werden sollen, dann sollte sich diese Zielsetzung auch in der Quota wiederfinden. Hier sind Geschäftsleitung und Vertriebsleiter als vorausschauende Leader gefragt, um den Weg für den gemeinsamen Teamvertrieb freizumachen. Gerade wenn der Innendienst bisher keine erfolgsorientierten Entlohnungsbestandteile gewöhnt war, sind Gespräche mit den Mitarbeitern im Vorfeld nötig.

 Die neue Strategie braucht Zeit

Durch gemeinsame Meetings fällt es allen Beteiligten leichter, sich nach und nach mit den neuen Aufgaben vertraut zu machen und den menschlichen Kontakt zu den Kollegen zu vertiefen. Um ein Verständnis für das Arbeitsumfeld des Kollegen zu erhalten lohnt es sich, wenn Innendienst und Außendienst jeweils einmal Zeit im Arbeitsumfeld des anderen verbringen. Das können gemeinsame Kundenbesuche bei den zugeteilten Zielkunden sein und ein Tag im Innendienst, wobei der Außendienst Kollege seinen Innendienst Kollegen am Telefon aktiv unterstützt. So wächst das gemeinsame Verständnis für die Arbeit des anderen und jeder bekommt ein Gespür für die Aufgaben, Herausforderungen und Nöte seines Team Partners. Schon bei der Team Zusammenstellung sollte der zwischenmenschliche Faktor beachtet werden. Andernfalls sind Probleme in der Zusammenarbeit vorprogrammiert. Bei der Entscheidung für die Team Zusammenstellung kann im Vorfeld die Erstellung eines Team Management Profil gute Dienste leisten.

Fazit

Dieser Prozess ist ein klassischer Change Prozess. Er sollte zusätzlich mit begleitenden Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt werden, damit die Mitarbeiter die eigenen Potenziale entfalten können. Nur so können die gewünschten Ziele langfristig auch erreicht werden. Die VERTRIEBSAlternative kann interessierte Unternehmen dabei unterstützen. 

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Das Aushängeschild des Unternehmens

Vertriebsmitarbeiter sind das Aushängeschild eines Unternehmens. Einige mehr, andere weniger! Sie müssen eine Vielzahl von Eigenschaften in einer Person vereinigen. Oft ist der Ruf dieser Berufsgruppe schlechter als die Realität. Es gibt wirklich grandiose Vertriebsmitarbeiter! Welche Eigenschaften sind bei Vertriebsmitarbeitern weiterhin von Relevanz? 

Hier zehn wichtige Eigenschaften, die im Vertrieb relevant sind!

Sozialkompetenz

Ein guter Vertriebsmitarbeiter sollte Sozialkompetenz mit sich bringen. Er oder Sie sollte sich auf sein Gegenüber einstellen können und einschätzen können, wie mit welcher Persönlichkeit umgegangen werden muss. Gerade wenn ER/Sie im Laufe des Verkaufsprozess mit verschiedenen Entscheider Ebenen in Kontakt kommt.

Kleider machen Leute

Es klingt banal, allerdings repräsentiert – wie oben schon erwähnt – der Vertriebsmitarbeiter das Unternehmen und sollte deshalb einen gepflegten Eindruck machen. Bei häufigem Kundenkontakt ist dies von Bedeutung und nicht außer Acht zu lassen. Gerade bei meinen Startup Kunden ist dies immer wieder ein Thema. Ja, Marc Zuckerberg trägt Hoodies und Flip-Flops. Jedoch ist nicht jedes Startup Facebook und nicht jeder Kunde schätz diesen Auftritt. Bei den Vorbereitungen auf den jeweiligen Kundentermin sollte man sich auch über den Dresscode Gedanken machen.  

Ehrlichkeit

Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit spielen im Vertrieb ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Denn nur wenn eine Vertrauensbasis zwischen Verkäufer und Kunde geschaffen werden kann, kann ein Geschäftsabschluss zu Stande kommen. Deals werden unter Menschen gemacht und basieren auf Vertrauen. Wer Kunden belügt oder betrügt kann nicht nur strafrechtlich belangt werden, es ist auch ein sehr kurzfristiger Erfolg. Forschungen haben ergeben, dass negative Kundenerfahrungen mit mindestens 10 weitere Personen geteilt werden. Negative Onlinebewertungen erreichen noch weit mehr Kunden.

Produktidentifizierung

Wer sich mit seinem Produkt nicht identifiziert, der wird auch keine Kunden dafür begeistern können. Dazu ist es schwierig, Argumente für eine Leistung oder ein Produkt zu finden, von der man selbst nicht überzeugt ist. Gerade wenn es um den Nutzen oder die Vorteile für den Kunden geht, dann sollte man von seinem Produkt schon überzeugt sein.

Authentizität

Echtheit und Authentizität ist ein nicht unwesentlicher Faktor im Vertrieb. Gerade bei jungen Vertriebsmitarbeitern ist dies immer wieder ein Thema im Training oder Coaching. Die Kunden merken, wenn Vertriebsmitarbeiter nicht authentisch sind. Eine Vertrauensbasis kommt so nicht zustande. Und somit auch kein Verkauf. Verstellen Sie sich nicht! Niemand kauft von einem Roboter!

Know-how

Gerade wenn es um die Beratung von Kunden geht, dann wird Know-how gebraucht. Wer das Problem des Kunden nicht versteht, sein Portfolio nicht kennt, wird auch keine Lösungen mit dem Kunden erarbeiten können. Produktwissen bleibt das A & O, wenn man erfolgreich im Vertrieb arbeiten möchte. Regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen sind somit zwingend erforderlich, wenn man langfristig nicht von den Wettbewerbern überholt werden.

Positive Ausstrahlung

Eine positive Ausstrahlung öffnet Türen. Gerade im persönlichen Kundengespräch oder in der Akquise macht eine positive Ausstrahlung den Unterschied. Sie kennen doch bestimmt auch diese Verkäufer, die am Telefon klingen, als wenn das Elend dieser Welt gerade anruft. Möchten Sie von diesem Verkäufer etwas kaufen?  

Kontaktfreudigkeit & Zielstrebigkeit

Kontaktfreudigkeit ist sicherlich eine gute Basis für einen Vertriebsmitarbeiter. Das allein reicht in den meisten Fällen jedoch nicht aus! Eine gesunde Zielstrebigkeit braucht es eben auch. Ohne Zielstrebigkeit werden Sales Projekte begonnen, aber nicht gewonnen. Der Kunde darf ruhig merken, dass man sich um ihn bemüht und ihn auch wirklich als Kunden gewinnen möchte.  

Souveränität

Gerade im Vertrieb trifft man auch auf Kunden, die Vorurteile gegenüber Vertriebsmitarbeitern hegen. Meist basiert dies auf schlechten Erfahrungen mit anderen Vertriebsmitarbeitern oder Unternehmen.

Wenn Sie als Vertriebsmitarbeiter in diese Lage geraten, bleiben Sie souverän. Gehen Sie den Vorbehalten auf den Grund. Nutzen Sie Empathie und gezielte Fragen. Und wenn der Kunde langfristig weiterhin negativ auf Sie reagiert, dann bringen Sie es doch einmal in die Kommunikation.  Wichtig dabei „Ich-Botschaften“.

Digitale Skills

Digitale Skills werden im Vertrieb immer wichtiger. Ob es die Nutzung der sozialen Netzwerke ist, die Fähigkeit in Online Meetings zu präsentieren, Posts oder kleinere Videos zu erstellen. Diese Fähigkeiten werden im Vertrieb immer wichtiger. Setzen Sie sich mit den gängigen Plattformen auseinander. Es schadet auf keinen Fall und der Follower Aufbau macht wirklich Spaß.

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Hiobsbotschaften überall und die Zahlen steigen

Momentan vergeht kein Tag ohne neue Hiobsbotschaften zum Thema Corona Virus. Die Zahlen der Infizierten steigen täglich, die Anzahl der betroffenen Bundesländer auch. Nun hat das Virus also auch die Börse erreicht! Die Werte gehen nach unten. Wieder Opium für das Volk! Weitere Horrormeldungen schüren die Verarmungsängste der Exportnation Deutschland!

Die aktuelle Situation könnte ein Treiber sein!

Ich möchte mich mit diesem Post nicht an der aktuellen Panikmache beteiligen. Ich möchte lieber andere Faktoren der aktuellen Situation beleuchten. Nüchtern betrachtet könnte das Coronavirus nämlich ein Treiber der Digitalisierung werden. Wir alle erinnern uns sicherlich noch an Greta Thunberg und die „Fridays for Future Aktivisten“. Unter anderem gab es den Aufruf der Aktivisten, dass die Anzahl der Flugbewegungen drastisch abnehmen müsse. Ein Sturm der Entrüstung ging durch den Blätterwald! Die Sorge, dass mit solchen Parolen unsere Wirtschaft lahmgelegt werden könnte, war enorm.
 
Große Unternehmen mit weniger Businessflügen! Bisher undenkbar!
 

Dann kam das Coronavirus! Und Corona scheint momentan das zu schaffen, was die „Fridays for Future Aktivisten“ mit ihren Parolen nicht schafften und vermutlich auch nicht in den kühnsten Träumen zu visualisieren wagten. Der Flugverkehr und die Langstreckenflüge nach Asien oder in andere betroffene Regionen hat sich drastisch reduziert. Lufthansa, Air France, EasyJet und Air Asia fangen an Flüge zu streichen. Es geht darum die die Kosten zu senken. Erste Unternehmen geben bekannt, erst einmal nicht mehr nach Italien oder nach Asien fliegen zu wollen.

Was zeigt die aktuelle Entwicklung?

Es zeigt wieder einmal, dass Menschen sich anpassen können. Wenn sie es denn müssen! Und ich bin sicher, dass die betroffenen Unternehmen nun andere Wege gefunden haben, um mit ihren Geschäftspartnern in den betroffenen Ländern weiter in Kontakt zu bleiben. Und genau hier kommt die Digitalisierung ins Spiel. Corona könnte also indirekt ein Treiber der Digitalisierung werden!

Videokonferenzen als Alternative zum Flug?

Nehmen wir doch einmal an, dass einige Unternehmen nun feststellen, dass mit Video Konferenz Systemen auch eine Menge digital abzuarbeiten ist. Und das es trotzdem funktioniert! Wenn sich diese Erkenntnisse bei Unternehmen langfristig durchsetzen, dann könnte es also durchaus zu einer Reduzierung von Business Flügen kommen. Und aus der Vertriebsbrille betrachtet, ist das Coronavirus ein Absatzbeschleuniger für eben diese Unternehmen, die Videokonferenz Systeme anbieten. Wäre ich jetzt Anbieter von Videokonferenz Systemen, dann würde ich gerade jetzt meine Vertriebsmitarbeiter aktivieren. Gleiches gilt für die Unternehmen, die digitale Signaturen anbieten. Da Verträge nun häufiger digital unterzeichnet werden müssen, dürften auch diese Unternehmen von der aktuellen Situation profitieren.

Warum des Ausbau der Telemedizin wichtig ist!

Schauen wir doch einmal auf den Bereich der Telemedizin. Ein Bereich, dem starke Wachstumsraten von Analysten prognostiziert werden. Und wenn wir auf das aktuelle Coronaszenario schauen, dann glaube ich das sofort. In diesen Momenten zeigen sich die Vorteile der Telemedizin sehr deutlich. Einige Kliniken und Praxen werden geradezu überrannt von Patienten, die in Sorge sind, dass die „laufende Nase“ vielleicht die ersten Anzeichen von Corona sind. Durch die Ansammlung dieser Vielzahl an Menschen an einem Ort wird eine Ansteckungsgefahr nicht gerade eingedämmt. Und eine Reduzierung der Ansteckungsgefahr für die Ärzte ist so auch nicht gegeben. Das ließe sich smarter organisieren.

Die Panikmache der Medien trägt jedoch auch andere seltsame Früchte!

Hier eine aktuelle Story aus meinem Heimatort!

Sehr analog und sehr alarmierend! Am Wochenende ging ich seit Langem wieder einmal durch unser kleines beschauliches Städtchen. Unter anderem kam ich auch bei einer unserer hoch frequentierten Arztpraxen vorbei. An der Eingangstür ist aktuell ein analoger Ausdruck zu finden, wie sich die Patienten aktuell verhalten sollen. Bis dato war es immer so, dass die Patienten in den frühen Morgenstunden dicht an dicht gedrängt im Eingangsbereich aneinander standen. Jeder wollte schnell Einlass erhalten und brav die Krankenkarte am Tresen abgeben. Danach auf den Aufruf im Wartezimmer warten und vom Doktor untersucht werden. So in etwa war das Prozedere! Dies versucht man nun anders zu organisieren.

Jetzt ist auf dem Ausdruck zu lesen, dass die Patienten, die ein Rezept brauchen, bitte zukünftig am Fenster im Eingangsbereich klopfen sollen. Sie erhalten dann durch das Fenster das gewünschte Rezept. Das ist neu! Erkrankte Patienten sollen nun vorher bitte unbedingt anrufen, um dann einen verbindlichen Termin zu erhalten. Die Patienten, die dann doch einfach so gekommen sind, mögen sich bitte immer in einem Abstand von einem Meter zum Vordermann aufstellen. Und bei Schnupfen gilt es in die Armbeuge zu niesen. Auf keinen Fall mögen sie bitte das Praxis Personal direkt anniesen! Man versucht also, den Körperkontakt und den Kontakt mit dem Praxispersonal weitestgehend zu begrenzen. Bei dem Hinweis, dass Praxis Personal bitte nicht aktiv anzuniesen, musste ich schon etwas schmunzeln. Als wenn das jemand macht!

Die Telemedizin könnte so vieles einfacher machen!

Wie viel einfacher wäre das nun alles, wenn wir die Telemedizin schon etabliert hätten. Ein einfacher Videochat würde den Patienten Klarheit bringen. Die Infektionsgefahr durch Ansteckungen in der Warteschlange wären auch drastisch reduziert und die Ärzte und das Praxispersonal müssten sich eben auch keine Sorgen bezüglich einer Infizierung machen.

Auch hier ist zu sagen, dass die digitalen Lösungen bereits alle da sind. Sie müssen nicht erst entwickelt werden! Wir können die vorhandenen Lösungen nutzen. Wir müssen es eben nur wollen und das Geld dafür in die Hand nehmen. Ich sage nicht, dass wir dadurch eine Verbreitung von Infizierungen vollständig verhindern können. Jedoch würden wir zu mindestens einige Faktoren der Ansteckungsgefahr eindämmen können und es würde in einigen Bereichen zu Entspannungen führen.

Homeoffice

Gleiches gilt übrigens für die Arbeit im Homeoffice. Die Unternehmen, die bereits betroffen sind, haben in den ersten Tagen die Standorte geschlossen. Es galt weiteren Ansteckungen vorzubeugen. Dies ist jedoch kein Vorgehen von Dauer und keine praktikable Lösung. Auch hier sind digitale Lösungen eine Möglichkeit den Betrieb aufrecht zu erhalten. Mitarbeiter können in vielen Fällen aus dem Homeoffice heraus arbeiten. Und das Internet macht es möglich, dass die Kommunikation untereinander trotzdem gewährleistet ist. Auch das erleben wir in dieser Situation gerade.

Epidemien sind auf dem Vormarsch

Wenn man den Studien der WHO glauben darf, dann sind Epidemien auf dem Vormarsch. Wir können uns wie die Deutsche Bahn verhalten und uns jedes Jahr erneut vom Wintereinbruch überraschen lassen. Oder wir fangen eben an, die Digitalisierung in den relevanten Bereichen voranzutreiben und auszubauen. All diese Bemühungen könnten dazu beitragen, dass wir in zukünftigen Situationen besser gerüstet sind. Das Coronavirus zeigt anschaulich, dass die Digitalisierung gerade in solchen Fällen eine echte Unterstützung und Chance wäre. Nutzen wir doch einfach unsere Ressourcen und treiben die technischen Möglichkeiten voran. Es ist alles da, um zukünftige Fällen „smarter“ begegnen zu können.

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