Sind Leader wirklich empathische Menschen

Sind Leader wirklich empathisch?

Wenn man sich die Lehrbücher zum Thema Leadership so anschaut, werden Leader immer wieder als Visionäre bezeichnet, die es aufgrund ihrer Art schaffen, Mitarbeiter zu motivieren und für eine Vision zu begeistern. Auch taucht der Begriff der Empathie auf!

Aber stimmen Lehrbuchmeinung und Realität gerade bei dem Begriff Empathie überein?

Wer sich die Biografien von Leadern genauer anschaut, kann feststellen, dass Leader sich in der zwischenmenschlichen Beziehung nicht unbedingt als besonders empathisch herausgestellt haben.

Elon Musk beispielsweise rief einen Manager während der Geburt seines ersten Kindes im Kreißsaal an, um mit diesem Manager über seine Prioritäten zu sprechen! Spoiler! Elon war kein Fan von dieser Arbeitsunterbrechung des Managers wegen einer profanen Geburt.

Auch der Apple Gründer Steve Jobs war nicht unbedingt bekannt für seine einfühlsame und empathische Art, wenn es um seine Mitarbeiter oder seine Tochter ging. Wenn Steve ein Ziel vor Augen hatte, das er mit Apple und seinen Mitarbeitern erreichen wollte, dann gab es nur dieses Ziel.

Ein Auge für Talente und wichtige Ressourcen

Das soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass angehende Leader ihre Mitarbeiter besonders schlecht behandeln sollten. Jedoch bin ich überzeugt davon, dass es eine Wunschvorstellung von Lehrbüchern ist, dass große Leader auch empathisch sind. Es wäre schön, jedoch die meisten waren es in der Realität eben nicht.

Wenn Leader ein Ziel erreichen oder eine Vision erfüllen wollen, haben Leader sicherlich auch Möglichkeiten wichtige Key Player für sich einzunehmen. Jedoch wäre das doch dann eher das Talent, Menschen zu begeistern und ggf. auch für die Sache zu motivieren oder zu manipulieren.

Mit Empathie hat dies aus meiner Sicht wenig zutun. Es dient schlichtweg der Sache und dem Zweck!

Die Zeit heilt alle Wunden

Und ich bin auch überzeugt davon, dass gerade Mitarbeiter in der Nachbetrachtung dem großartigen Leader vieles verzeihen, da er mit ihnen gemeinsam Dinge erreicht hat, die der einzelne Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin so vermutlich nie für möglich gehalten hätte.

Das Ergebnis überschattet die dunklen Seiten des Leaders in der Nachbetrachtung.

Gehört der Punkt Empathie im Leadership also wirklich in die Lehrbücher? Sind es teilweise nicht einfach Grenzgänger, die für die eigene Vision und die Erreichung dieser Vision alles tun würden?

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