Der Corona Virus könnte sich zum Treiber der Digitalisierung entwickeln!

Momentan vergeht kein Tag ohne neue Hiobsbotschaften zum Thema Corona Virus. Die Zahlen der Infizierten steigen täglich, die Anzahl der betroffenen Bundesländer auch. Nun hat das Virus also auch die Börse erreicht! Die Werte gehen nach unten.

Wieder Opium für das Volk! Weitere Horrormeldungen schüren die Verarmungsängste der Exportnation Deutschland!

Die aktuelle Situation könnte auch ein Treiber sein!

Ich möchte mich mit diesem Post nicht an der aktuellen Panikmache beteiligen. Ich möchte lieber andere Faktoren der aktuellen Situation beleuchten. Nüchtern betrachtet könnte das Corona Virus nämlich ein Treiber der Digitalisierung werden. Wir alle erinnern uns sicherlich noch an Greta Thunberg und die „Fridays for Future Aktivisten“. Unter anderem gab es den Aufruf der Aktivisten, dass die Anzahl der Flugbewegungen drastisch abnehmen müsse. Ein Sturm der Entrüstung ging durch den Blätterwald! Die Sorge, dass mit solchen Parolen unsere Wirtschaft lahm gelegt werden könnte war enorm.

Große Unternehmen mit weniger Businessflügen! Undenkbar!

 

Dann kam das Corona Virus! Und Corona scheint momentan das zu schaffen, was die „Fridays for Future Aktivisten“ mit ihren Parolen nicht schafften und vermutlich auch nicht in den kühnsten Träumen zu visualisieren wagten. Der Flugverkehr und die Langstreckenflüge nach Asien oder in andere betroffene Regionen hat sich drastisch reduziert. Lufthansa, Air France, EasyJet und Air Asia fangen an Flüge zu streichen. Es geht darum die die Kosten zu senken.

Erste Unternehmen geben bekannt, erst einmal nicht mehr nach Italien oder nach Asien fliegen zu wollen.

Was zeigt diese aktuelle Entwicklung?

Es zeigt wieder einmal, dass Menschen sich anpassen können. Wenn sie es denn müssen!

Und ich bin sicher, dass die betroffenen Unternehmen nun andere Wege gefunden haben, um mit ihren Geschäftspartnern in den betroffenen Ländern weiter in Kontakt zu bleiben. Und genau hier kommt die Digitalisierung ins Spiel. Corona könnte also indirekt ein Treiber der Digitalisierung werden!

Video Konferenzen als Alternative zum Flug

Nehmen wir doch einmal an, dass einige Unternehmen nun feststellen, dass mit Video Konferenz Systemen auch eine Menge digital abzuarbeiten ist. Und das es trotzdem funktioniert! Wenn sich diese Erkenntnisse bei Unternehmen langfristig durchsetzen, dann könnte es also durchaus zu einer Reduzierung von Business Flügen kommen. Und aus der Vertriebsbrille betrachtet, ist das Corona Virus ein Absatzbeschleuniger für eben diese Unternehmen, die Videokonferenz Systeme anbieten. Wäre ich jetzt Anbieter von Videokonferenz Systemen, dann würde ich gerade jetzt meine Vertriebsmitarbeiter aktivieren.

 

Gleiches gilt für die Unternehmen, die digitale Signaturen anbieten. Da Verträge nun häufiger digital unterzeichnet werden müssen, dürften auch diese Unternehmen von der aktuellen Situation profitieren.

 

Warum der Ausbau der Telemedizin wichtig ist!

Schauen wir doch einmal auf den Bereich der Telemedizin. Ein Bereich, dem starke Wachstumsraten von Analysten prognostiziert werden. Und wenn wir auf das aktuelle Corona Szenario schauen, dann glaube ich das sofort. In diesen Momenten zeigen sich die Vorteile der Telemedizin sehr deutlich. Einige Kliniken und Praxen werden geradezu überrannt von Patienten, die in Sorge sind, dass die „laufende Nase“ vielleicht die ersten Anzeichen von Corona sind. Durch die Ansammlung dieser Vielzahl an Menschen an einem Ort wird eine Ansteckungsgefahr nicht gerade eingedämmt. Und eine Reduzierung der Ansteckungsgefahr für die Ärzte ist so auch nicht gegeben. Das ließe sich smarter organisieren.

 

Die Panikmache der Medien trägt jedoch auch andere seltsame Früchte.

 

Hier eine aktuelle Story aus meinem Heimatort

Sehr analog und sehr alarmierend! Am Wochenende ging ich seit langem wieder einmal durch unser kleines beschauliches Städtchen. Unter anderem kam ich auch bei einer unserer hoch frequentierten Arztpraxen vorbei. An der Eingangstür ist aktuell ein analoger Ausdruck zu finden, wie sich die Patienten aktuell verhalten sollen. Bis dato war es immer so, dass die Patienten in den frühen Morgenstunden dicht an dicht gedrängt im Eingangsbereich aneinander standen. Jeder wollte schnell Einlass erhalten und brav die Krankenkarte am Tresen abgeben. Danach auf den Aufruf im Wartezimmer warten und vom Doktor untersucht werden. So in etwa war das Prozedere!

Dies versucht man nun anders zu organisieren.

 

Jetzt ist auf dem Ausdruck zu lesen, dass die Patienten die ein Rezept brauchen, bitte zukünftig am Fenster im Eingangsbereich klopfen sollen. Sie erhalten dann durch das Fenster das gewünschte Rezept. Das ist neu! Erkrankte Patienten sollen nun vorher bitte unbedingt anrufen, um dann einen verbindlichen Termin zu erhalten. Die Patienten, die dann doch einfach so gekommen sind, mögen sich bitte immer in einem Abstand von einem Meter zum Vordermann aufstellen. Und bei Schnupfen gilt es in die Armbeuge zu niesen. Auf keinen Fall mögen sie bitte das Praxis Personal direkt anniesen!

Man versucht also den Körperkontakt und den Kontakt mit dem Praxis Personal weitestgehend zu begrenzen. Bei dem Hinweis, dass Praxis Personal bitte nicht aktiv anzuniesen musste ich schon etwas schmunzeln. Als wenn das jemand macht!

Die Telemedizin könnte so vieles einfacher machen!

Wie viel einfacher wäre das nun alles, wenn wir die Telemedizin schon etabliert hätten. Ein einfacher Videochat würde den Patienten Klarheit bringen. Die Infektionsgefahr durch Ansteckungen in der Warteschlange wären auch drastisch reduziert und die Ärzte und das Praxis Personal müssten sich eben auch keine Sorgen bezüglich einer Infizierung machen.

Auch hier ist zu sagen, dass die digitalen Lösungen bereits alle da sind. Sie müssen nicht erst entwickelt werden! Wir können die vorhandenen Lösungen nutzen. Wir müssen es eben nur wollen und das Geld dafür in die Hand nehmen. Ich sage nicht, dass wir dadurch eine Verbreitung von Infizierungen vollständig verhindern können. Jedoch würden wir zu mindestens einige Faktoren der Ansteckungsgefahr eindämmen können und es würde in einigen Bereichen zu Entspannungen führen.

Das leidige Thema „Homeoffice“

Gleiches gilt übrigens für die Arbeit im Homeoffice. Die Unternehmen, die bereits betroffen sind, haben in den ersten Tagen die Standorte geschlossen. Es galt weiteren Ansteckungen vorzubeugen.

Dies ist jedoch kein Vorgehen von Dauer und keine praktikable Lösung.

Auch hier sind digitale Lösungen eine Möglichkeit den Betrieb aufrecht zu erhalten. Mitarbeiter können in vielen Fällen aus dem Homeoffice heraus arbeiten. Und das Internet macht es möglich, dass die Kommunikation untereinander trotzdem gewährleistet ist. Auch das erleben wir in dieser Situation gerade.

Epidemien sind auf dem Vormarsch

Wenn man den Studien der WHO glauben darf, dann sind Epidemien auf dem Vormarsch. Wir können uns wie die Deutsche Bahn verhalten und uns jedes Jahr erneut vom Wintereinbruch überraschen lassen. Oder wir fangen eben an, die Digitalisierung in den relevanten Bereichen voranzutreiben und auszubauen. All diese Bemühungen könnten dazu beitragen, dass wir in zukünftigen Situationen besser gerüstet sind. Das Corona Virus zeigt anschaulich, dass die Digitalisierung gerade in solchen Fällen eine echte Unterstützung und Chance wäre. Nutzen wir doch einfach unsere Ressourcen und treiben die technischen Möglichkeiten voran. Es ist alles da um zukünftige Fällen „smarter“ begegnen zu können.

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